Hochfeld- und Hybride MR Bildgebung H. H. Quick

Die Arbeitsgruppe Hochfeld- und Hybride MR-Bildgebung unter der Leitung von Professor Harald H. Quick entwickelt und evaluiert neue Techniken und Methoden zur Erweiterung des klinischen Einsatzspektrums der 7-Tesla Ultrahochfeld-Magnetresonanztomographie (7T UHF-MRT). Konkret werden neue Mehrkanal-HF-Sende/Empfangsspulen sowie Methoden zur Signalhomogenisierung für die 7T Neuro- und Körper-UHF-MRT simuliert, entwickelt und aufgebaut. Ziel ist es, das inhärent hohe Signal-zu-Rausch-Verhältnis (SNR) der UHF-MRT maximal auszuschöpfen und damit eine möglichst hohe räumliche Detailauflösung für verschiedene diagnostische Anwendungen zu erzielen. Die Forschungsgruppen von Prof. Harald Quick und Prof. Mark Ladd (DKFZ Heidelberg) forschen hierzu in enger Kooperation. Weitere Kooperationen in der HF-Spulenentwicklung bestehen einerseits zu den technischen Entwicklungspartnern aus der Hochfrequenztechnik (Prof. Klaus Solbach) und der Allgemeinen Elektrotechnik (Prof. Daniel Erni) der Universität Duisburg-Essen sowie andererseits mit verschiedenen klinischen Anwendern der 7T UHF-MRT aus dem Universitätsklinikum Essen. In klinischen Vergleichsstudien werden die Vor- und Nachteile der 7T UHF-MRT mit der Standard MRT bei 1,5 und 3-Tesla evaluiert. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Sicherheit in der Anwendung der MRT auch bei Patienten mit passiven und aktiven Implantaten.

Aktuelle Forschungsthemen der Gruppe von Prof. Quick in der 7-Tesla UHF MRT sind die folgenden.

Entwicklung, Evaluation und klinische Anwendung von:

  • Methoden und Techniken für die 7-Tesla UHF MRT
  • Applikationen für die 7-Tesla UHF-MRT im Körper und im Herz-/Kreislaufsystem
  • Multikanal Hochfrequenz (HF-) Sende/Empfangsspulen und HF-Komponenten
  • Konzepten zur B1-Signal-Homogenisierung
  • Sicherheitskonzepten zur UHF-MRT bei passiven und aktiven Implantaten
  • Vergleichsstudien zwischen der 1.5-, 3- und der 7-Tesla UHF-MRT
quick_pic1.pngHochfrequenzantenne für die 7-Tesla UHF-MRT (A-C) und klinische Anwendung in der Krebsdiagnostik (D,E). Simuliertes HF-Sende-/Empfangselement (A) und Konfiguration als 8/32-Kanal HF-Sende-/Empfangsspule für die Körperbildgebung (B,C). Bild (D) zeigt beispielhaft die 3-Tesla MRT-Aufnahme einer 55-jährigen Patientin mit einem Gebärmuttertumor (Pfeil). Die 7-Tesla MRT-Aufnahme des Beckens (E) zeigt deutlich verbesserte räumliche Auflösung und verbesserten Bildkontrast.
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