HF-Manipulation M. E. Ladd

Unsere Gruppe entwickelt Methoden und Technologien, um 7 Tesla Untersuchungen im ganzen Körper inklusive des Torsos zu ermöglichen. Ein Teil der Gruppe ist am Erwin L. Hahn Institut (ELH) in Essen angesiedelt, ein weiterer Teil am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.

Unsere Arbeit teilt sich in folgende Hauptthemen ein:

  1. Mehrkanal-Sendespulen,
  2. numerische Simulationen in inhomogenen menschlichen Körpermodellen, um die Verteilung von B1 und SAR, ggf. in Verbindung mit elektrisch-leitenden Implantaten, zu untersuchen, und
  3. Anregungsstrategien, um die B1-Sendefelder zu homogenisieren oder räumlich-selektive Anregungen/Sättigungen zu erreichen.

Als Teil des DFG-geförderten German Ultrahigh Field Imaging (GUFI) Projektes arbeiten wir daran, Qualitätssicherungs-Standards für Ultrahochfeld-MRT zu etablieren. Ein System mit 32 parallelen Sendekanälen wird derzeit als Teil einer Zusammenarbeit zwischen dem ELH in Essen, dem DKFZ in Heidelberg und der Hochfrequenztechnik in Duisburg (Prof. Solbach) entwickelt. Dieses Projekt wird durch den European Research Council mit dem Advanced Grant „MRExcite” gefördert. Wir arbeiten eng mit anderen Gruppen am ELH zusammen, wie Dagmar Timmann zur Kleinhirnbildgebung, Tom Scheenen zur Prostatabildgebung und Harald Quick zur HF-Technologie.

Anregung von "ELH" in einem zylindrischen Phantom mit einem räumlich-selektiven HF-Impuls.
Im Abdomen mit einer integrierten 8-Kanal-Spule (nebenstehende Abb.) aufgenommenes axiales und koronares Schnittbild.
Ein integriertes 8-Kanal HF-Array auf dem Tragrohr des 7 Tesla Systems. Das Array kann zur Anregung aller Regionen im Körper, ähnlich konventioneller Body-Spulen in klinischen MRT-Systemen, eingesetzt werden.
Menschliches Kopfmodell mit drei metallischen kraniellen Fixationsplatten (links, gelbe Pfeile). Simulationen der spezifischen Absorptionsrate (mitte) und der Temperatur (rechts) zeigen, dass keine signifikante Erwärmung während einer Kopfuntersuchung bei 7 Tesla stattfindet.
 
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